kostbarkeiten_

Codex Rotundus
Lateinisch-französisches Stundenbuch.
Eine flämische Handschrift auf Pergament in kreisrunder Form mit einem Durchmesser von 9 cm aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts
Der einmalige Holzdeckelband in rotem Leder enthält drei ganzseitige Miniaturen und 30 außerordentlich kunstvolle historisierte Initialen.
Signatur: Dombibliothek Hildesheim HS 728
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Reichenauer Collectar
Epistolar und Orationale in Sollemnitates.
Eine Pergamenthandschrift der Reichenauer Malschule aus dem frühen 11. Jahrhundert, geschrieben im bayerischen Kloster Seeon
In zeitgenössische massive Eichenholzdeckel gebunden enthält die besonders kostbare Handschrift neun Bildseiten in Deckfarbenmalerei auf Goldgrund und sechs Initialseiten.
Signatur: Dombibliothek Hildesheim HS 688


 
Albani-Psalter
Psalter der Christina von Markyate.
Die Pergamenthandschrift entstand im ersten Viertel des 12. Jahrhunderts im englischen Kloster St. Albans und gelangte durch englische Benediktiner, die im 17. Jahrhundert das Kloster Lamspringe besiedelten, in den Besitz der Hildesheimer Benediktiner bei St. Godehard, später der dortigen Pfarrgemeinde. Die Handschrift zählt zum bedeutendsten englischen Kulturgut, dass außerhalb Englands aufbewahrt wird.
Die Pergamenthandschrift ist mit 42 ganzseitigen Miniaturen, 211 großen Initialen in Deckfarbenmalerei und 17 farbig lavierten Federzeichnungen ganz außerordentlich reich ausgestattet. Gegenwärtig wird ein Faksimile der kostbaren Handschrift vorbereitet. Die Psalterhandschrift ist vollständig im Internet unter www.abdn.ac.uk/stalbanspsalter/.
Signatur: Dombibliothek Hildesheim HS St. God.1 (Eigentum der Basilika St. Godehard, Hildesheim)


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Psalterium
Die Psalmenhandschrift gehört zur thüringisch-sächsischen Malschule und entstand nach der Mitte des 13. Jahrhunderts in der Region Goslar oder Hildesheim. Sie war vermutlich im Besitz des Hildesheimer Magdalenerinnenklosters.
Die Pergamenthandschrift enthält eine ganzseitige Darstellung der Geißelung Christi. Kalendar und Litanei sind mit Miniaturen ausgeschmückt, eine ganzseitige Initiale aus Bandgeflecht auf Goldgrund leitet weitere neun Initialen ein. Die Federzeichnung eines Engels in einem grünen Rahmen schmückt den lederbezogenen Holzdeckeleinband.
Signatur: Dombibliothek Hildesheim HS J 26


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Ernst Fuchs: Das Buch Samson
DDas großformatige, ungebundene Malerbuch erschien in einer deutschen, einer englischen und einer französischen Ausgabe in je einhundert Exemplaren, von denen jeweils neunzig in den Handel gelangten. Alle Exemplare sind auf Papier der Moulin Richard de Bas gedruckt, das mit einem für dieses Buch geschaffenen Wasserzeichen versehen ist. Die Bücher der deutschen Ausgabe enthalten außer dem hebräisch-deutschen Text in ocker gedruckte Ornament-Illustrationen und zwanzig signierte Original-Radierungen von Ernst Fuchs.
Das Exemplar der Dombibliothek trägt die Nr. 36/90


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