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Inkunabeln_

Die Dombibliothek Hildesheim besitzt rund 800 Inkunabeln. Neben einigen neueren Erwerbungen entstammen sie drei Bibliotheken: der alten Dombibliothek als ursprünglicher Bibliothek des Domkapitels, der Bibliothek des Priesterseminars und der Bibliothek des Jesuitenkollegs, des späteren Bischöflichen Gymnasiums Josephinum.

Der Bestand ist weitgehend durch den gedruckten Katalog von Conrad Ernst: Incunabula Hildeshemensia. Bd 1, Hildesheim : August Lax, 1908 (Schulprogramm des Gymnasium Josephinum 398), Bd 2, Leipzig : Rudolph Haupt, 1909 erschlossen. Seit 1909 sind freilich einige Verluste aufgetreten, neu erworbene Inkunabeln kamen seither aber auch hinzu.

Die Sammlung entstammt unterschiedlichen, oft klösterlichen Einrichtungen und Privatsammlungen. Bislang sind fast 250 verschiedene Provenienzen identifiziert0.

Unter den vertretenen 41 Druckorten ragen vor allem Köln, Basel und Straßburg heraus. Aber auch Venedig, Speyer (Drach), Nürnberg, Mainz, Magdeburg oder Leipzig sind, wenn auch mitunter nur durch einen oder zwei Drucker mit einer Reihe von Drucken vertreten.